Die Kreuzkirchengemeinde ist eine Ortsgemeinde der Badischen Landeskirche und umfasst die Emmendinger Teilorte Kollmarsreute-Maleck-Wasser-Windenreute. Hier beschreiben wir unser Profil:

  • Wir wollen als eine lebendige Gemeinschaft von Christinnen und Christen leben und uns gegenseitig begleiten. Wir wollen zum lebendigen Glauben helfen und ihn im Alltag umsetzen. Unsere Gemeinde hat also das vorrangige Ziel, konkrete Lebens- und Glaubenshilfe zu geben. Dabei wollen wir niemanden ausgrenzen, sondern unsere Türen weit offen halten. Orientierung gibt uns dabei Jesus, der ein großes Herz für die Menschen und dennoch klare Konturen hatte, wie man dem Neuen Testament leicht entnehmen kann.

  • Unsere Achtsamkeit liegt dabei auf dem einzelnen Menschen. Wir wollen jeden mit seiner Lebensgeschichte, mit seinen Begabungen, aber auch mit seinen Schwächen wahrnehmen. Hier soll ich mich geborgen fühlen, hier bin ich Zuhause. Hier kann ich der sein, der ich wirklich bin. Hier darf ich vor Gott stehen. Hier wird mir geholfen.

  • Und dennoch sind wir auch eine Gemeinde auf dem WEG, d.h wir sind noch nicht am Ziel. Wir halten den Satz, der Weg sei schon das Ziel, schlicht für falsch. Wir wissen um eine Zukunft – persönlich wie auch für alle Menschen – die unsere Vorstellungen weit übersteigt und allein von Gott garantiert wird. Auf diese Zukunft gehen wir zu. Sie ist unser Ziel. Diese positive Zukunft ist trotz aller Bemühungen unsererseits nicht zu erreichen. Deshalb warten wir auf Gottes Handeln und vertrauen ihm. Vielleicht wird dies Angesicht weltweiter Veränderungen in den nächsten Jahren besonders wichtig sein. Manche Vorhersagen der Bibel erfüllen sich. Deshalb schauen wir fasziniert, aber auch sehr besorgt in die Zukunft und wissen, dass große Herausforderungen auf uns Christen zukommen werden.

  • Bei allen, was wir tun, wissen wir, dass keiner von uns perfekt ist. Wir sind Menschen, die Fehler machen und die sich (mehr oder weniger oft) entschuldigen müssen. Deshalb hat bei uns „Vergebung“ einen ganz hohen Stellenwert. Wir verbinden damit die Chance auf einen Neuanfang. Wir brauchen Neuanfäge selbst immer wieder und wollen sie anderen bewusst gewähren. Vergangenes dem anderen nachzutragen, ist für uns Christen keine Option. Wir wollen uns bemühen, Unstimmigkeiten konkret anzusprechen und (notfalls mit Hilfe eines Dritten) miteinander zu klären.
     
  • Wir nehmen aber auch ganz bewusst die in unserer Gemeinde sich befindenden (manchmal noch schlummernden) Begabungen wahr und wollen Sie zum Wohl des Gesamten gerne aktivieren. Diese Aufgabe ist besonders wichtig, weil die Lebendigkeit unserer Johannesgemeinde davon abhängt. Wir brauchen Menschen, die Ihre Begabungen in der Musik, im Organisieren, in der Öffentlichkeitsarbeit, in Vorträgen, in der Kinderarbeit, in freundlichen Gesprächen mit anderen und an vielen anderen Stellen einbringen. Mit einem Herz voll Glauben und viel guten Mut kann unsere Johannesgemeinde aufblühen. Diese Vielfalt darf auch im Gottesdienst sichtbar werden. Hier ist das Herzstück unseres Gemeindelebens.
     
  • Wir freuen uns über alle, die hier ernsthaft Nahrung für den Glauben suchen und bereit sind, selbst auch einmal anzupacken.

  • Unter den verschiedenen Unterpunkten der Homepage sehen Sie, was noch alles angeboten wird. Es soll Ihnen nützen und guttun. Das ist unser Ziel. Und es soll uns unserem Ziel näher bringen. Hoffentlich haben wir das Passende für Sie. Vielleicht suchen Sie aber auch etwas vergebens; dann ist hier noch eine Lücke, wie wär's, könnten Sie sich vorstellen, sich ..........

Noch vieles wäre zu schreiben, aber viel besser ist es, wenn Sie einfach einmal vorbeikommen und uns kennenlernen. Das wäre ........ genial.

Pfarrer Joachim Knab

 

Tageslosung vom 09.12.2019
Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes.
Wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.

Von Zeit zu Zeit scheint es, als hätte sich die Welt gegen einen verschworen. Ich spreche von diesen Zeiten, in denen eine schlechte Nachricht die andere jagt, in denen wir uns hilflos und allein gelassen fühlen. Wie gut wäre es dann, wenn jemand käme, mich an der Hand nähme, sich meine Sorgen anhörte, dabei an meiner Seite stünde und noch wichtiger, mit mir zusammen Lösungen suchte. Denn es sind nicht nur Worte allein, die die Macht haben Dinge zu ändern, sondern in gleicher Weise sind es Taten, die vonnöten sind, um Berg zu versetzen.

Dies gilt für kleinere Sorgen ebenso. Wer hat nicht schon diesen Wunsch nach Unterstützung verspürt. Sie müssen nur Offenheit und Mut zeigen um die ausgestreckte Hand, die Ihnen hier geboten wird zu ergreifen. In unserer Gemeinde haben wir mit Herrn Kummerer einen Mitarbeiter, der bereit ist seine Fähigkeiten und seine langjährige Erfahrung zum Beispiel bei der Telefonseelsorge einzubringen, um Ihnen zu helfen Höhen und Tiefen zu bewältigen. Bitte wenden Sie sich an uns. Wir geben Ihnen gerne die entsprechende Telefonnummer für ein helfendes Gespräch weiter.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jes 50,10 (E)