Am 1. Advent 2019 werden in unserer Kirchengemeinde die neuen Kirchenältesten gewählt. Jetzt werden geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Doch wer ist eigentlich der oder die Richtige für das Ältestenamt und was wird von den neuen Ältesten erwartet?
Zunächst einmal: Die typische Kirchenälteste oder den typischen Kirchenältesten gibt es nicht! Der Ältestenkreis lebt davon, dass möglichst verschiedene Stimmen, Erfahrungen und Begabungen aus der Gemeinde zusammenkommen. Denn er soll ja die ganze Gemeinde und nicht nur einen Teil davon vertreten sein. Vielleicht bringen Sie genau das mit, was Ihrer Gemeinde bisher gefehlt hat?
Und „alt“ müssen die „Ältesten“ auch nicht sein. Denn wählbar ist jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied bereits ab 16 Jahren. Wichtig ist vor allem eins: dass Sie Freude daran haben, verantwortlich in der Gemeinde mitzuarbeiten.
Die Kirchenältesten bilden zusammen mit dem Gemeindepfarrer/ der Gemeindepfarrerin den Ältestenkreis. Die Größe des Ältestenkreises hängt von der Gemeindegröße ab. Bei unserer Gemeindegliederzahl sind 8 Personen vorgeschrieben. In unserer Kreuzkirchengemeinde werden jedoch 10 Personen gewählt.
Dies ist so zu erklären: Der Ältestenkreis hat in unserer Kreuzkirchengemeinde 3 Predigtbezirke beschlossen, die auch Wahlbezirke sind.

  • Der Predigtbezirk Wasser mit 3 Ältesten
  • Der Predigtbezirk Kollmarsreute mit 3 Ältesten
  • Der Predigtbezirk Windenreute/Maleck mit 4 Ältesten.

Zusammen also 10 Älteste plus Gemeindepfarrer. Die Ältesten werden immer pro Wahlbezirk gewählt; jeder Predigtbezirk ist also ein eigenständiger Wahlbezirk.
Den Vorsitz übernimmt eine oder einer der Ältesten oder der Pfarrer bzw. die Pfarrerin. Der Ältestenkreis trifft sich in der Regel einmal im Monat.

Tageslosung vom 09.12.2019
Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes.
Wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.

Von Zeit zu Zeit scheint es, als hätte sich die Welt gegen einen verschworen. Ich spreche von diesen Zeiten, in denen eine schlechte Nachricht die andere jagt, in denen wir uns hilflos und allein gelassen fühlen. Wie gut wäre es dann, wenn jemand käme, mich an der Hand nähme, sich meine Sorgen anhörte, dabei an meiner Seite stünde und noch wichtiger, mit mir zusammen Lösungen suchte. Denn es sind nicht nur Worte allein, die die Macht haben Dinge zu ändern, sondern in gleicher Weise sind es Taten, die vonnöten sind, um Berg zu versetzen.

Dies gilt für kleinere Sorgen ebenso. Wer hat nicht schon diesen Wunsch nach Unterstützung verspürt. Sie müssen nur Offenheit und Mut zeigen um die ausgestreckte Hand, die Ihnen hier geboten wird zu ergreifen. In unserer Gemeinde haben wir mit Herrn Kummerer einen Mitarbeiter, der bereit ist seine Fähigkeiten und seine langjährige Erfahrung zum Beispiel bei der Telefonseelsorge einzubringen, um Ihnen zu helfen Höhen und Tiefen zu bewältigen. Bitte wenden Sie sich an uns. Wir geben Ihnen gerne die entsprechende Telefonnummer für ein helfendes Gespräch weiter.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jes 50,10 (E)